Um 15.27 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Flächenbrand auf die Gemarkung Helmstadt alarmiert. Dort hatte sich ein Feld bei Erntearbeiten entzündet.
An der Einsatzstelle angekommen wurden offene Flammen auf einer Ackerfläche, einer Hecke und am angrenzenden Waldrand vorgefunden. Der Brand erstreckte sich über einige hundert Quadratmeter. Ein dort im Ernteeinsatz befindlicher Mähdrescher konnte das Feld zum Glück rechtzeitig verlassen.
Die Einsatzkräfte begannen umgehend die Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren und Feuerpatschen.Unterstützt wurden diese zusätzlich von den örtlichen Landwirten. Wegen der benötigten Wassermenge wurde ein Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen an die Einsatzstelle eingerichtet. Im weiteren Verlauf kam auch ein Forstbagger zum Einsatz um noch glühendes Brandgut aus der Hecke zu ziehen.
Um 9.10 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Remlingen alarmiert. Gemeldet war ein Zimmerbrand.
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte begab sich umgehend ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr in das Wohnhaus zur Brandbekämpfung. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte somit verhindert werden. Zum Glück befanden sich keine Personen mehr in dem verrauchten Wohnhaus. Das lose Brandgut wurde ins Freie gebracht und dort abgelöscht.
Das Gebäude wurde mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht und zudem das stark verrauchte Wohnhaus mit einem Überdrucklüfter belüftet.
Nach ca. 1 Stunde konnte die Einsatzstelle an den Hauseigentümer übergeben werden.
Um 14.39 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Helmstadt alarmiert. Gemeldet war ein Zimmerbrand.
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte begab sich umgehend ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude zur Brandbekämpfung. Dieser konnte Mithilfe der Wärmebildkamera den Brandherd schnell ausfindig machen. Es handelte sich um mehrere elektrische Großgeräte. Diese wurden abgelöscht und ins Freie gebracht. Die Bewohner konnten rechtzeitig das verrauchte Gebäude verlassen. Weitere PA Trupps kontrollierten das Wohnhaus samt Nachbargebäude mit der Wärmebildkamera. Zudem wurde das stark verrauchte Gebäude mit einem Hochdrucklüfter belüftet.
Nach ca. 1,5 Stunden konnten die Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.
Um 11.48 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle die Einsatzkräfte auf die BAB3. Gemeldet war ein LKW Brand bei km 271,0 in Fahrtrichtung Würzburg.
Schon auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein LKW in Vollbrand. Umgehend wurde ein Löschangriff unter Atemschutz durchgeführt. Paralell dazu löschte ein Trupp die schon brennende Böschung ab.
Wegen des enormen Löschwasserbedarfes entschloss sich die Einsatzleitung weitere wasserführende Fahrzeuge nachzualarmieren. Mehrere Löschfahrzeuge fuhren das benötigte Löschwasser im Pendelverkehr bei. Unter anderem kamen auch zwei Abrollbehälter mit Wasser/Schaum zum Einsatz. Da die A3 in Fahrtrichtung Würzburg geperrt war konnte die Einsatzstelle entgegen der Fahrtrichtung angefahren werden.
Um die brennende Ladung, welche aus Textilien bestand, besser ablöschen zu können wurde diese mit einem Bagger auseinander gezogen.
Der Einsatz endete für die letzten Einsatzkräfte um ca. 18 Uhr.
Um 14.07 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Hettstadt alarmiert.
Bei einem Mehrfamilienhaus kam es zu einem Dachstuhlbrand. Da eine größere Anzahl von Atemschutzgeräteträger benötigt wurde alarmierte die Integrierte Leitstelle mehrere Feuerwehren nach. Die ersteintreffenden Kräfte stellten eine massive Rauchentwicklung aus dem Dach des Wohnhauses fest. Sofort wurde von Außen ein Löschangriff mit zwei Drehleitern durchgeführt. Nach Ablöschen der Flammen kontrollierten mehrere Atemschutztrupps das Gebäude mit der Wärmebildkamera. Der Speicher des Wohnhauses wurde leergeräumt und verbliebene Glutnester abgelöscht.
Nach ca. 3 Stunden war der Einsatz für die Uettinger Wehr beendet.
Am Donnerstag Nachmittag wurden die Einsatzkräfte auf die BAB3 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert.
Dort sollte an der Anschlußstelle Helmstadt ein LKW auf dem Seitenstreifen stehen bei dem schwarzer Rauch aufsteigt. Jedoch konnte dort kein brennendes Fahrzeug gefunden werden. Der betreffende Autobahnabschnitt wurde von Polizei und Feuerwehr in beide Fahrtrichtungen kontrolliert.
Nach Rücksprache mit der integrierten Leitstelle konnten die Einsatzkräfte den Einsatz abbrechen und wieder einrücken.
Um 13.41 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Remlingen alarmiert. Gemeldet war ein Brand an einem Gebäude.
Beim Eintreffen war eine brennende Mülltonne, die direkt an einem Wohnhaus stand, bereits von Anwohner abgelöscht worden. Diese retteten auch den Bewohner aus der Wohnung. Die Person wurde an den Rettungsdienst übergeben.
Ein Trupp der Feuerwehr erkundete unter Atemschutz das verrauchte Gebäude. Im Anschluß wurde dieses mit zwei Hochleistungslüfter belüftet und von den Rauchgasen befreit.
Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz beendet und die Kräfte konnten die Einsatzstelle wieder verlassen.
Die Einsatzkräfte wurden zum Benediktushof nach Holzkirchen gerufen.
Dort hatte die Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst. Nach Eintreffen der Feuerwehr begab sich umgehend ein Trupp in das Gebäude. Nach umfangreicher Erkundung konnte Entwarnung gegeben werden.
Nachdem die Anlage zurückgestellt war konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.
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