Bericht zur Hauptübung der Feuerwehren Uettingen und Remlingen
Im November 2025 wurde das neue Seniorenzentrum erstmals mit Bewohnern bezogen. Nach der schrittweisen Fertigstellung der Einrichtung fand nun im Rahmen der diesjährigen Hauptübung die erste realitätsnahe Einsatzübung in dem Gebäude statt.
Zu Beginn der Übung wurde bewusst ein Alarm der Brandmeldeanlage ausgelöst, um einen möglichst realistischen Ablauf zu simulieren. Daraufhin erfolgte die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren Uettingen und Remlingen über Sirene und Meldeempfänger.
Die Feuerwehr Uettingen rückte zunächst mit dem Löschgruppenfahrzeug 40/1 zur Erkundung der angenommenen Lage aus, während weitere Kräfte aus Uettingen sowie die Feuerwehr Remlingen zunächst in Bereitstellung blieben. Die Besatzung des Mehrzweckfahrzeuges 11/1 übernahm während des gesamten Übungseinsatzes Aufgaben der Führungsunterstützung sowie die Dokumentation des Einsatzszenarios.
Ein Trupp ging unter Atemschutz mit Kleinlöschgerät zur Erkundung des ausgelösten Melders vor.
Am betroffenen Zimmer angekommen, stellte der Angriffstrupp einen simulierten Brand fest und leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Im Zuge dessen wurden zwei Personen im Zimmer aufgefunden und gerettet.
Im weiteren Verlauf der Übung evakuierten die Einsatzkräfte drei weitere Personen aus angrenzenden Räumen. Zwei zusätzliche Übungsdarsteller hatten sich auf einen Balkon begeben und wurden von der Feuerwehr Remlingen mithilfe einer Steckleiter in Sicherheit gebracht.
Die Übung machte deutlich, welche besonderen Herausforderungen Einsätze in Senioreneinrichtungen mit sich bringen können. Gleichzeitig bot das Szenario den beteiligten Einsatzkräften die Möglichkeit, Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und wichtige Erkenntnisse für mögliche Ernstfälle zu gewinnen.
Im Anschluss an die Hauptübung lud der Betreiber des Seniorenzentrums zu einer gemeinsamen Brotzeit ein.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten für die engagierte Teilnahme sowie den Organisatoren der Übung.
Begleitet wurde die Übung von Kreisbrandmeister Stefan Schmidberger und Manuel Dill, Kreisbrandinspektor Holger Seubert sowie Michael Schwarz, Leiter Technischer Dienst.