Mitte Oktober legten in Leinach 11 Feuerwehranwärterinnen und -anwärter aus Uettingen den Wissenstest der Stufen 1, 2 und 3 mit großem Erfolg ab.
Von den Jugendlichen wurde eine theoretische Prüfung mit allerlei Fragen zum Thema „Rettungskette – Notruf“ und teilweise eine praktische Prüfung in „Erste – Hilfe“ abverlangt.
v.l.n.r.: Jugendwart: Jarik Balling, Ferdinand Fischer, Nils Meckelein, Valentin Förster, Ben Meckelein, Fabrizio Stockmann, Colin Labahn, Aileen Hemm, Julian Seubert, Emely Hemm, Evelyn Bauer, Ashley Hemm, Hilfsausbilder: Kai Beuschlein.
Am 03.10.2019 fand der jährliche Tag der offenen Tür bei der Uettinger Wehr unter dem Motto „Atemschutzeinsatz – Zimmerbrand“ statt.
Bürgermeister Heribert Endres eröffnete beim Weißwurstfrühstück den Tag standesgemäß mit dem Fassbieranstich in der Fahrzeughalle. Am Mittag gab es dann verschiedene Leckereien aus der eigenen Feuerwehrküche sowie zum Kaffee leckere Kuchen und Torten.
Highlight des Tages waren zwei Vorführungen eines angenommenen Zimmerbrandes und dessen Bekämpfung durch Atemschutzgeräteträger. Zuvor konnten die Gäste anhand eines Modellhauses, einen echten Brandverlauf von Brandbeginn bis hin zu einer echten Rauchgasdurchzündung hautnah beobachten und erleben. Hierdurch bekamen die Besucher einen guten Einblick in die Tätigkeiten unserer Wehr bei der Brandbekämpfung.
Ein herzliches Dankeschön geht an die fleißigen Bäckerinnen und Bäcker für die leckeren Kuchenspenden sowie an alle Helferinnen und Helfer die an diesem Tag wieder tatkräftig in den Ständen und bei den Vorführungen mit angepackt haben.
Am Samstag, 27. Juli 2019 legten 19 Mitglieder der FF Uettingen die Leistungsprüfung „THL“ mit Erfolg ab. Unter der Aufsicht der Schiedsrichter Kreisbrandmeister Stefan Schmidberger, Heiko Menig und Ernst Dannler mussten sich die Teilnehmer zunächst verschiedenen Zusatzaufgaben wie theoretische und praktische Gerätekunde sowie der Beantwortung von Testfragen stellen.
Im zweiten Teil der Prüfung wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person bei Nacht angenommen. Die Teilnehmer mussten hierbei in einer Gruppe mit 9 Personen den Aufbau und Inbetriebnahme aller zum Einsatz notwendigen Gerätschaften innerhalb einer vorgegebenen Zeit bewältigen. Damit dies möglichst effektiv gelingt sind die Aufgaben der einzelnen Trupps wie Aufbau der Verkehrsabsicherung, Sicherstellen des Brandschutzes und der Einsatz von Spreizer und Schere festgelegt.
hintere Reihe v. l.: 1. Kommandant Fabian Rößler, Florian Endres, Kevin Schebler, Pascal Sick, Simon Leimeister, Peter Hansen, Samuel Breitenbach, Chris Ulrich mittlere Reihe v. l.: Kreisbrandmeister Heiko Menig, 1. Bürgermeister Heribert Endres, 2. Kommandant Ralf Schick, Matthias Günzel, Melanie Fuchs, Vanessa Brandmann, Jarik Balling, Johannes Heunisch, Lars Hansen, Schiedsrichter Ernst Dannler, Kreisbrandmeister Stefan Schmidberger vordere Reihe v. l.: Daniel Roth, Matthias Krämer, Stefan Rothaug, Michael Schmidt, Stefan Meckelein, Dominik Ott
Bgm. Heribert Endres zeigte sich sichtlich erfreut über den guten Ausbildungsstand der Wehr und lobte das tolle Prüfungsergebnis sowie die Bereitschaft der Teilnehmer sich kontinuierlich fortzubilden.
Beim Durchgang der ersten Gruppe standen allerdings nicht nur die Uettinger Teilnehmer unter Beobachtung. Unser zuständiger Kreisbrandmeister Stefan Schmidberger wurde währenddessen von KBR Michael Reitzenstein als Schiedsrichter erfolgreich geprüft und bestätigt. Herzlichen Glückwunsch!
Um Gefahrguteinsätze erfolgreich abwickeln zu können, ist der Einsatz umfangreicher Ausrüstung notwendig. Damit im Einsatz jeder Handgriff sitzt, konnte die FF Uettingen zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden der FF Neubrunn eine gemeinsame Gefahrgutübung abhalten.
Angenommen wurde ein verunfallter LKW mit Gefahrgut. Eine Person musste aus dem Gefahrenbereich gerettet werden.
Bevor die ersten Kräfte zur Personenrettung vorgehen konnten, wurde der Dekontaminationsplatz durch die FF Neubrunn außerhalb der Gefahrenzone aufgebaut. Hierzu wurde ein abgesperrter Bereich mit Dusche und Auffangwanne nach einem festgelegten Plan in Stellung gebracht.
Nun konnten unsere CSA-Träger (speziell ausgebildete Atemschutzgeräteträger für den Einsatz mit Chemikalienschutzanzügen) mit Ihrem Einsatz beginnen. Durch die Spezialanzüge vollständig vor Gefahrstoffen geschützt, begaben sich die Trupps zur Einsatzstelle. Dort musste eine bewusstlose Person auf eine Trage gehoben und zum Dekontaminationsplatz zurückgebracht werden. Anschließend mussten die Trupps zum Unfallfahrzeug zurücklaufen um die vorhandenen Gefahrstoffe zu identifizieren und um ein weiteres Auslaufen zu verhindern. Im Ernstfall ermöglichen diese Informationen der Einsatzleitung dann weitere erforderliche Maßnahmen einzuleiten.
Vielen herzlichen Dank an die Kameradinnen und Kameraden aus Neubrunn sowie an die anwesenden KBMs Hölzlhammer und Schmidberger für die tolle Zusammenarbeit und für die durchaus gelungene Übung.
Die Uettinger Wehr darf sich über ein neues Werkzeug zur technischen Hilfeleistung freuen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Johannes Krämer (www.dasbestevomland.de) für die Spende zweier Blechaufreißer. Diese werden künftig auf den beiden Einsatzfahrzeugen LF16 und TSF-W verlastet.
Der Blechaufreißer dient dem Aufreißen dünner Bleche, zum Beispiel von Fahrzeugkarosserien. Auch zum Aufreißen von Verbundglasscheiben an Fahrzeugen kann das Werkzeug verwendet werden.
Er besteht aus einer ca. 50 Zentimeter langen Stahlstange mit einer Spitze, mit der zunächst ein Loch in das Blech gestoßen wird. Die andere Seite des Blechaufreißers hat eine Klaue, ähnlich wie bei einem Dosenöffner, womit das Blech anschließend Stück für Stück aufgerissen wird.
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